Investitionen in Erfurt dank Bundesmitteln
Geld

Tillmann: Hohe Investitionen im Erfurter Haushalt vor allem dank Bundesmitteln möglich

Die Erfurter Bundestagsabgeordnete und Stadträtin Antje Tillmann freut, dass die nun im Haushaltsentwurf der Stadt Erfurt vorgestellten Investitionen zu einem großen Teil dank Bundesmitteln möglich sind.

So werde beispielsweise der von der Stadt verkündete Breitbandausbau laut Haushaltsplan vom Bund (6,6 Mio. €) mit übernommen. Verblüfft zeigt sich Tillmann, dass fast die komplette Freibadsanierung mit Bundesmitteln (5,1 Mio. €) finanziert werden soll. Diese Mittel wurden erst beantragt und der Auswahlprozess ist noch nicht abgeschlossen. Ob die Einnahmen tatsächlich kommen, ist ungewiss.

Auch die Schulsanierung unterstützt der Bund, Erfurt erhält hier rund 18 Mio. €. Weitere Mittel fließen in die Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020 mit 3,1 Mio. € und in Sprach-Kitas (jährlich 125.000 €).

Tillmann: „Nur durch das Engagement des Bundes kann der massive Sanierungsstau in den Bereichen Schulen, Kita und Digitales bewältigt werden.“

Weitere Investitionsmittel fließen vom Bund in die Sanierung der Festungsmauer (2018-2020: 470.000 €) und das Erfurter Stadtgrünkonzept (2018-2020: 145.000 €)

Neben den im Haushalt vermerkten Mitteln unterstütze der Bund auch die Bundesgartenschau und fördert unter anderem die Empfangshalle im egapark in Erfurt mit rund 278.000 € sowie den EGA Südeingang/ Irisgarten mit 571.000 € aus Mitteln des Denkmalschutz-Sonderprogramms.