Home

Wahlkreis
Bundestag
Termine
Presse
Kontakt
Links
   
 


Arbeitslosigkeit in Erfurt erneut gestiegen!
Antje Tillmann zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Erfurt im Dezember 2003

Im Dezember 2003 erhöhte sich die Erfurter Arbeitslosenquote im Vorjahresvergleich um 1,3% auf 17,6%. Konkret waren 20.876 Erfurterinnen und Erfurter arbeitslos gemeldet.

Besonders dramatisch ist die Lage bei den Langzeitarbeitslosen, deren Anteil rund 40% beträgt. “Unter diesen Bedingungen scheint für mich die gerade beschlossene, mögliche Übertragung der Zuständigkeit für Langzeitarbeitslose an eine Kommune wie Erfurt sehr unrealistisch zu sein. Die finanziellen Auswirkungen sind schlicht nicht abzusehen“ so Antje Tillmann.

Ein weiterer Teil der Misere wird mit Blick auf die Struktur der neuen Arbeitslosen deutlich: die Zugänge aus dem Bereich des Baugewerbes erhöhten sich um rund 25%. „Sieht man die Arbeitsmarktentwicklung im Bausektor, so bin ich froh, dass wir die komplette Streichung der Eigenheimzulage verhindern konnten“ sagt Antje Tillmann.

Weiterhin beschäftigt die Erfurter CDU-Bundestagsabgeordnete die um 20% gestiegene Zahl der Arbeitslosen, die aus einem Ausbildungsverhältnis kommen. „Die Tatsache, dass wir gut ausgebildeten jungen Erfurterinnen und Erfurtern hier keine Perspektive bieten können, führt zu einer weiteren Verschärfung der Abwanderung in die westlichen Bundesländern, diesem Trend muss Einhalt geboten werden“

Für die um 41% gesunkene Anzahl der gemeldeten freien Stellen in Erfurt macht Tillmann nicht ausschließlich die wirtschaftliche Lage verantwortlich. Antje Tillmann: „Bedenkt man, dass im gesamten Arbeitmarktbezirk Erfurt weniger als die Hälfte der neuen Beschäftigungsverhältnisse durch die Arbeitsämter vermittelt wurden, zeigt dass die begonnenen Reformen in der Arbeitsverwaltung noch nicht zu einem stärkeren Vertrauen in deren Kompetenz geführt haben und viele Arbeitgeber ihr Personal lieber auf eigene Faust suchen“.


Der einzige Lichtblick der Dezemberbilanz des Arbeitsamtes Erfurt sei die Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit um 1,3% im Vergleich zum Vorjahr: „In diesem Zusammenhang ist den Unternehmerinnen und Unternehmern zu danken, die trotz der schwierigen Lage bereit waren, junge Menschen zu beschäftigen“ so Antje Tillmann abschließend.

  nach oben
  Home