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Langzeitarbeitslose kein Ersatz für Zivis!

Antje Tillmann zu der Diskussion, Langzeitarbeitslose künftig in Arbeitsfeldern von Zivildienstleistenden zu beschäftigen.

Im Rahmen der Debatte um die Abschaffung des Wehrdienstes wird zurzeit der Einsatz von Langzeitarbeitslosen auf Zivildienststellen diskutiert. Für die Erfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann ist dieser Weg nicht gangbar. „Diejenigen jungen Menschen, die sich für den Zivildienst oder ein freiwilliges soziales Jahr entscheiden, tun dies aus freien Stücken und wählen sich bewusst eine bestimmte Arbeitsstelle aus. Der Umgang mit alten, kranken oder behinderten Menschen darf nicht verordnet werden, dies wäre bei Langzeitarbeitslosen der Fall“ sagt Antje Tillmann, die sich im Bundestag sehr intensiv für den Erhalt des Zivildienstes einsetzt.

Der Zivildienst als Institution hat nach Auffassung der Erfurterin sowohl in seiner Wirkung auf die Hilfsbedürftigen, als auch auf die Entwicklung der Persönlichkeit der jungen Menschen eines sehr positiven Einfluss, der es auf jeden Fall Wert ist, erhalten zu bleiben. Wie schon bereits vielfach praktiziert, stünde es Langzeitarbeitslosen aber offen, sich bei sozialen Institutionen freiwillig zu engagieren, wenn sie an dieser Stelle einen Beitrag leisten möchten.

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