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Der Bund darf beim Zivildienst nicht auf Kosten der Länder sparen.
Antje Tillmann zu den Plänen des Bundesfamilienministeriums, den Zivildienst auf 9 Monate zu reduzieren und dies zum Teil durch Freiwilligendienste auszugleichen.

Das Jahr 2004 hat kaum begonnen und schon schlägt der Sparhammer der Bundesregierung wieder zu. Der Zivildienst, der schon des Öfteren Ziel von Kürzungen war, soll wieder herhalten, die Dienstzeit soll von 10 auf 9 Monate verkürzt werden.

Kehrseite der Einsparaktion ist aber aus der Sicht der Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der AG Finanzbeziehungen der Föderalismuskommission, Antje Tillmann, dass durch den verstärkten Einsatz von Freiwilligen erhebliche Kosten auf Länder und Kommunen zukommen, die an der Finanzierung des Zivildienstes bisher nicht direkt beteiligt waren. Ihrer Ansicht nach kann es nicht angehen, dass der Bund seine Probleme auf dem Rücken Anderer austrägt. Sollte sich der Trend gegen Zivildienst und für Freiwilligendienste weiter verstärken, so muss sich der Bund nach Ansicht der Erfurter Bundestagsabgeordneten wesentlich stärker finanziell engagieren. Sowohl den Trägern sozialer Einrichtungen, als letztlich auch den hilfsbedürftigen Bürgerinnen und Bürgern muss aus Antje Tillmanns Sicht langfristig Planungssicherheit gegeben werden.

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