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Tillmann verzichtet auf Mitgliedschaft in Kommission „Impulse für die Zivilgesellschaft“
Frau Bundesministerin Renate Schmidt hat erneut die von ihr im Juni diesen Jahres eingerichtete Kommission „ Impulse für die Zivilgesellschaft - Perspektiven für Freiwilligendienste und Zivildienst in Deutschland“ vor vollendete Tatsachen gestellt.
So wurden die Mitglieder nicht darüber informiert, dass im Haushalt Einsparungen in Höhe von 50 Millionen Euro für Weihnachts- und Entlassungsgeld für Zivildienstleistende eingeplant sind.
Diese Woche müssen die Kommissionsmitglieder aus der Zeitung erfahren, dass sich die Bundesministerin für eine Reduzierung des Wehrersatzdienstes von zehn auf neun Monate ausgesprochen hat.
Deshalb sieht die Erfurter Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann keinen Sinn mehr in ihrer Mitarbeit für die Zivildienstkommission und erklärte heute gegenüber der Bundesministerin Schmidt ihren Verzicht auf Mitgliedschaft in dieser Kommission.
Frau Tillmann erklärte: „Es haben sich die Befürchtungen bestätigt, dass die Kommission „Impulse für die Zivilgesellschaft“ ein parlamentarisches Vorzeigegremium ist.“
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