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Erfurter Narren fahren nach Berlin !
Eine lang geplante politische Reise konnten die Aktiven des Karnevalklubs „Helau“ Erfurt e.V. (KKH) auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Frau Antje Tillmann am 05. und 06.11.03 antreten.
Im Reisebus wurden wir am Domplatz von Frau Volquardsen aus dem Erfurter Bürgerbüro von Frau Tillmann herzlich begrüßt. Danach begann eine gemeinschaftliche Reise außerhalb der närrischen Saison. Um es vorweg zu nehmen, die Reise war vorbildlich organisiert. So trafen wir auch überpünktlich in Berlin ein, so dass wir die geplante Mittagspause verkürzen konnten, was der Stadtrundfahrt, orientiert an politischen Gesichtspunkten, zeitlich zu Gute kam. Unsere Reisebegleiterin für die beiden Berliner Tage war sehr aufgeschlossen und vermittelte uns eine gute Übersicht auch im Punkt „Berliner Spannungsfelder“ unter den einzelnen Stadtteilen.
Nach einem individuellen Rundgang über den Potsdamer Platz und den Check in in das Hotel, fand nach dem Abendessen eine politische Diskussion mit der Abgeordneten Frau Tillmann statt. Wir Narren bekamen einen Einblick in den Tagesablauf der Abgeordneten und stellten aktuelle Fragen.
Am zweiten Tag stand vor dem Reichstagsgebäude ein Fototermin mit anschließender Teilnahme an einer Plenarsitzung auf dem Programm. Die exakte Sicherheitskontrolle endete mit dem pünktlichen Verlassen des Plenarsaales. Bei leider trüben Novemberwetter war die Aussicht aus der Glaskuppel über Berlin sehr eingeschränkt. Dafür wurden wir von unserer Reisebegleiterin entlohnt, die uns auf der Fahrt zum Mittagessen weitere Sehenswürdigkeiten auf gewollten Umwegen erklärte.
Als Schlusspunkt der Berlinreise stand ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit auf dem Programm. Die Vorstellung des Ministeriums und dessen Bedeutung wurde ausgiebig vorgestellt, so dass einige Fragen der Reisegruppe aus Zeitgründen im Gespräch unbeantwortet blieben. Vielleicht ergibt sich wieder die Gelegenheit einer politischen Bildungsreise nach Berlin, wo bis dahin über neue Fragen des Alltags debattiert werden kann.
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