Pressemitteilung vom 30.12.2002
Die
harte Arbeit hat begonnen
Die neue Erfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann zieht
100 Tage nach der Bundestagswahl eine erste Zwischenbilanz.
Hundert
Tage ist es her, da erlebte Deutschland einen der spannendsten Wahlabende
seiner Geschichte. An diesem 22. September wurde Antje Tillmann
für die Landeshauptstadt Erfurt in den Bundestag gewählt.
"Die Orienterungsphase ist sehr schnell vorbei gegangen, die
harte Oppositionsarbeit hat begonnen" sagt die Volksvertreterin,
die sich an ihren ersten Tagen im Parlament nach eigenen Aussagen
"wie am ersten Schultag" fühlte.
Nach
der Bewältigung der ersten bürokratischen Hürden,
wie Büroaufbau in Erfurt und Berlin, genommen waren, stand
sofort die inhaltliche Arbeit im Mittelpunkt. Die gelernte Steuerberaterin
wurde Mitglied im einflussreichen Haushaltsausschuss und ist dort
für den Bereich des Familienministeriums zuständig. In
diesem Zusammenhang hielt sie im Dezember ihre erste Rede im Plenum
des Bundestages. Antje Tillmann führt die Haushaltsverhandlungen
für den Geschäftsbereich Familie, Senioren, Frauen und
Jugend im Auftrag der CDU/CSU Fraktion. "Wie ernst es die Bundesregierung
mit ihren Versprechen vor der Wahl nimmt, zeigt sich insbesondere,
wenn es ums Geld geht. Dies kann dann sehr ernüchternd sein"
sagt Tillmann im Hinblick auf die versprochenen Mittel zur Aufstockung
der Krippenplätze, die nirgendwo in Bundeshaushalt zu finden
sind. Auch von der versprochenen Kindergelderhöhung ist im
aktuellen Etatentwurf keine Spur zu finden.
Ein
ganz besonderes Augenmerk richtet Tillmann auf die Bundesprüfstelle
für jugendgefährdende Schriften, die nach den schrecklichen
Ereignissen im Gutenberg - Gymnasium in aller Munde war. In den
Haushaltsverhandlungen drängt sie die Bundesregierung zu einer
angemessenen Ausstattung dieser Dienststelle, die durch den neuen
Jugendmedienschutz Staatsvertrag ein erweitertes Aufgabenspektrum
zu bewältigen hat. Rot-Grün sah bisher hier keinen Handlungsbedarf.
Im
Wahlkreis Erfurt standen für Antje Tillmann zwei Themen im
Vordergrund. Auswirkungen der Steuererhöhungen auf den Mittelstand
in Erfurt und die Anbindung an das ICE-Netz der Bahn.
In
mehreren Briefen wandte sich die Bundestagsabgeordnete den besonders
von Rot-Grün getroffenen Gruppen der Gärtner und Zahntechniker
zu. "In den Antworten der Betroffenen kamen die großen
Zukunftssorgen der Mittelständler zum Ausdruck. Ich habe durch
diese Aktion viele neue Argumente für die politische Auseinandersetzung
mit der Bundesregierung gewonnen, Vielen Dank".
Zum
Erfurter Dauerbrenner ICE-Anbindung engagierte sich Tillmann als
Fragestellerin im Plenum, als Teilnehmerin auf Podiumsdiskussionen
und in vielen Einzelgesprächen mit Entscheidungsträgern.
"Das ernüchternde Fazit meiner Bemühungen ist, dass
nichts wirklich klar ist" erläutert Tillmann. Sie verweist
auf die noch ausstehende Finanzierungsvereinbarung für den
nördlichen Teil der Strecke zwischen Erfurt und Göbers
und die schwammigen Aussagen der parlamentarischen Staatssekretärin
Gleicke, der eigentlich an der Strecke gelegen sein sollte.
Gleich
zu Beginn des neuen Jahres gehen die Haushaltsverhandlungen im Bundestag
mit voller Kraft weiter und so können die Weihnachtsferien
nicht besonders üppig ausfallen. Die harte Arbeit geht weiter
und Antje Tillmann ist mit Spaß und Engagement dabei.
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