ERFURTER SCHULEN PROFITIEREN VOM DIGITALPAKT
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ERFURTER SCHULEN PROFITIEREN VOM DIGITALPAKT

STADT IN DER PFLICHT

Die Stadt erhält in den kommenden Jahren 13,2 Mio. EUR für die digitale Ausstattung der Erfurter Schulen. Die Mittel fließen von 2019 bis 2024. Gefördert werden die digitale Vernetzung in Schulgebäuden, schulisches WLAN, digitale Lernplattformen, interaktive Tafeln sowie digitale Arbeitsgeräte.

Die Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann betont: „Ein Blick in den Haushalt zeigt alle Schulformen in Erfurt profitieren von den Bundesmitteln. Der Bund unterstützt damit die Kommunen auch bei der Digitalisierung. Jetzt ist die Stadt in der Pflicht, die Mittel sinnvoll einzusetzen.“

Michael Hose, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, ergänzt: „Die Bundesmittel sind eine einmalige Chance zur Digitalisierung. Die Stadt muss nun aber auch endlich ein Gesamtkonzept vorlegen, um die Mittel klug einzusetzen. Ohne ein abgestimmtes Konzept entstehen nicht kompatible Insellösungen. Ohne Wartung der neuen Geräte und Netzwerke droht die Digitalisierung an den Erfurter Schulen zu einem Strohfeuer zu werden. Die Stadt darf die Schulen jetzt nicht alleine lassen. Die Einführung digitaler Hausmeister zur Wartung und Pflege der Technik muss der Beitrag Erfurts zur Digitalisierung an den Schulen sein.“

Hintergrund:

Mit dem DigitalPakt Schule wollen Bund und Länder für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Der Bund stellt über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt fünf Milliarden Euro zur Verfügung, davon in dieser Legislaturperiode 3,5 Milliarden Euro. Thüringen wird bis zum Jahr 2025 zweckgebundene Bundesmittel in Höhe von rund 132 Mio. Euro erhalten. Die Länder steuern die Entwicklung medienpädagogischer Konzepte bei. Rein rechnerisch bedeutet dies für jede der ca. 40.000 Schulen in Deutschland im Durchschnitt einen Betrag von 137.000 Euro oder umgerechnet auf die derzeit ca. 11 Millionen Schülerinnen und Schüler eine Summe von 500 Euro pro Schüler.